Dvorák – Klavierkonzert

Antonín Dvorák: Konzert für Klavier und Orchester g-Moll op. 33

Das Klavierkonzert ist das erste der drei Solokonzerte Dvoráks. Er schrieb es für den damals bekannten Pianisten Karel von Slavkovsky, der sich engagiert für das tschechische Musikschaffen einsetzte und welcher Dvoráks Konzert auch uraufführte. Er komponierte es im August und September 1876 in Prag und machte es sich wahrlich nicht leicht dabei: kein andres Manuskript Dvoraks weist soviel Striche, Zusätze, Rasuren und andere Berichtigungen auf, wie das Autograph des Klavierkonzertes. Uraufgeführt wurde es am 24. März 1878 im Saal der Prager Sophieninsel und wird seither leider nur selten gespielt, weil es keinen für Klaviervirtuosen glänzenden Solopart aufweist, es ist ein symphonisch entworfenes Konzert, in dem der Pianist nur primus inter pares ist.  Zwar wurde der Solopart 1919 von Vilém Kurz für mehr Effekt wesentlich revidiert, aber das hat dem Werk auch nicht wirklich zum Durchbruch verhelfen können.

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Jaques Offenbach

Zitiert aus Baier Bote 4(2006)10 vom 29. September 2006:

Jaques Offenbachs Wurzeln in Gehaus

Im Voraus möchte ich hiermit Herrn Rolf Leimbach aus Stadtlengsfeld danken, der uns auf einen der berühmtesten Männer der Musikgeschichte aufmerksam machte. Wie wir alle wissen haben auch in unserer kleinen Gemeinde berühmte Persönlichkeiten gelebt, wurden hier geboren oder stehen in anderen Beziehungen zu unserem Heimatort. Auf die bisher bekannten Bürgerinnen und Bürger sind wir ja bereits eingegangen, ohne dabei zu vergessen, dass auch wir hier erst am Anfang einer konkreten Aufarbeitung stehen, um Licht in das vergessene Leben dieser ehemaligen Mitbürger zu bringen. Nun kommt durch Zufall ein weiterer hinzu, der zumindest durch großväterliche Bande mit der Ortschaft Gehaus verbunden ist. Es handelt sich hierbei um Jaques Offenbach geb. am 20.06.1819 in Köln und gest. am 04.10.1880 in Paris.

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Julius Grobe

Zitiert aus Baier Bote 3(2005)12 vom 23. Dezember 2005:

 

Über Julius Grobe und seine Schwester Hermine, verheiratete Meyer

Auch Gehaus hat in seiner wechselvollen Vergangenheit berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht. So unter anderem den Sohn des Pfarrers Salomon Grobe, Julius Grobe. Salomon Grobe war in den Jahren 1801 – 1807 in Gehaus als Pfarrer tätig. Am 18. Oktober 1807 erblickte Julius Grobe in Gehaus das Licht der Welt. Zu seiner Zeit war er ein berühmter Musikwissenschaftler besonders mit seinen Gemischten- und Männerchören. Eines seiner bisher bekannten Werke entstand 1840, da war Grobe wahrscheinlich schon Musikkantor in Nürnberg. Hier nun der folgende Text:

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