J. S. Bach: Fantasia con imitazione h-moll BWV 563

Entstehungszeit: Arnstadt (1703 – 1707)

  • 00:07 Fantasia
  • 02:07 Imitatio

Die Fantasia con imitazione h-moll geht auf die Überlieferung durch das Leipziger Andreas-Bach-Buch zurück. In einer Abschrift sind die beiden Teile des Stückes einzeln überliefert. Daß sie zusammengehören und stilistisch in die Zeit der Studien im italienischen Stil zu datieren sind, ist jedoch ziemlich sicher. Weiterlesen

J. S. Bach: Fantasie und Fuge c-moll BWV 562 (unvollendet)

Entstehungszeit: Weimar/Köthen/Leipzig? (1708 – 1750?)

  • 00:07 Fantasie
  • 04:13 Fugentorso

Das Werkpaar Fantasie und Fuge c-moll BWV 562 ist mit einer unvollständigen Fuge überliefert, was Anlaß für die unterschiedlichsten Hypothesen bot. In einer Quelle ist die Fantasie zusammen mit der Fuge c-moll BWV 546 überliefert; andererseits bestätigen die Quellen zu BWV 546 die Zusammengehörigkeit dieses Werkpaars. Möglicherweise schrieb Bach in Leipzig für die Fuge BWV 546 eine neue Einleitung, eben das große Präludium c-moll BWV 546. Weiterlesen

J. S. Bach: Präludium (Toccata) und Fuge B-Dur BWV 560

Diese Sammlung von acht kurzen Orgelstücken die vermutlich Johann Ludwig Krebs (Bachs Lieblingsschüler in Leipzig), komponiert hat, schließe ich nun ab mit einem recht formvollendeten Stück. Das Präludium ist eine richtige kleine dreiteilige Toccata mit improvisiert wirkendem Anfang, Pedalsolo und Wiederaufnahme der Thematik des Beginns in einem verdichteten Satz mit Pedal. Auch die Fuge weist eine geschlossene Form auf, Weiterlesen

J. S. Bach: Präludium und Fuge G-Dur BWV 557

Das Präludium G-Dur BWV 557 beginnt im deklamierenden Grave, ähnlich wie das Schwesterwerk in e-Moll, BWV 555. Nach fünf einleitenden Takten löst es sich jedoch in Laufwerk und Arpeggien auf – was den Musikwissenschaftler Gotthold Frotscher vermutlich dazu veranlasste, dieses Präludium als ‚Orgeltoccata in Miniaturformat’ zu bezeichnen. Nach der Kadenz zur Dominante erscheint folgerichtig auch ein Pedalsolo von vier Takten, das zur Schlußkadenz überleitet. Weiterlesen

J. S. Bach: Präludium und Fuge F-Dur BWV 556

Nach dieser ernsten Werkgruppe BWV 554 und BWV 555 folgt mit Päludium und Fuge F-Dur BWV 556 ein fröhlich-unbeschwertes Paar. Das Präludium ist wieder, ähnlich wie in BWV 554, dreiteilig, mit einer vollständigen Reprise des ersten Teils. Im mittleren Abschnitt spielt der Komponist mit Arpeggien, die schließlich über sequenzierende Dominantfortschreitungen zum a-Moll-Dreiklang geführt werden. Danach setzt unvermittelt wieder der erste Teil ein. Weiterlesen

J. S. Bach: Präludium und Fuge d-moll BWV 554

Das Präludium d-Moll BWV 554 ist dreiteilig; der erste Abschnitt (als ‚Tutti’ konzipiert) erklingt als Reprise noch einmal nach einem – auch klanglich zurückgenommenen (als ‚Solo’ charakterisierten) – Mittelteil. Dieser spinnt die Motive des Beginns, auf- und absteigende Skalen und Akkorde, durchführungsartig fort und leitet sodann über sequenzierende Arpeggien zum ersten Teil zurück. Die dreiteilige Form wie auch das Spiel mit Arpeggien nach Art des Violinkonzerts weisen wieder auf den italienischen Konzertstil hin. Weiterlesen

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