W. A. Mozart: Fantasie f-moll KV 608 (für Orgel)

  1. 00:08 Allegrotakte – Fuge Teil I – Allegrotakte
  2. 03:03 Andante
  3. 06:47 Allegrotakte — Fuge Teil II — Allegrotakte
  4. 08:39 Epilog

Aus Mozarts allerletzter Lebenszeit stammen drei Kompositionen für mechanische Spielwerke, Tribute an das heraufziehende Zeitalter Mälzls und der musikalischen Automaten. Es sind die beiden f-moll-Fantasien KV 594 und KV 608 sowie das F-dur-Andante KV 616. Alle drei Schöpfungen wurden auch in Orgelfassungen bekannt. Diese werde ich alle drei nach und nach hier vorstellen. Ich beginne mit der Fantasie KV 608, dem gewaltigsten dieser drei Spätwerke Mozarts aus dem Zeit von Oktober 1790 bis Mai 1791. Weiterlesen

Was ist Liebe? – Zitate


Liebe ist ein guter Grund leben, als auch ein guter Grund sterben zu wollen!


Und dieser Link führt Dich direkt zu meinem Lieblingszitat von Navid Kermani!


196_1_wandtattoo_liebe_ist_das_einzige_spiel.

Der alte Dichter suche.
Er suche und er fluche:
Ach Leben, entsetzliches Ding du!
Fürwahr, das Leben zu lieben
– das Lieben zu leben! –
ist durchaus begnadet.
Die Narrenzeit steigt auf,
Es suchen die Wahnsinnigen Sinn,
Doch zeitloser Wahn vergiftet die Herzen!
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»Liebe?«, sagte Big Bart und lachte. »Liebe? Das ist ein Märchen für arme Irre! Sieh dir den verdammten Hammer doch mal an! Der schlägt jede Liebe um Längen!«

Charles Bukowski
Die Stripperinnen vom Burbank und 13 andere Stories

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›Liebe‹ ist etwas, das mit Penicillin behandelt werden muss. ›Liebe‹ ist es, wenn du einem nackten Jüngling mit giftigen Ottern im Haar eine Blume reichst, während deine Mutter mit gebrochenem Herzen im vereinsamten Heim sitzt. Man ›liebt‹ wildfremde Leute, aber nicht seine Eltern.

Charles Bukowski
Aufzeichnungen eines Außenseiters

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Liebe ist eine vorübergehende Geisteskrankheit, die durch Heirat heilbar ist

Ambroise Bierce. Weiterlesen

Franz Xaver Mozart – 2 Klavierkonzerte

Franz Xaver Mozart war der jüngste, 1791 geborene Sohn von Wolfgang Amadeus Mozart. Im folgenden Link findest Du ausführliche Infos zu Leben und Werk von Franz Xaver Wolfgang Mozart. Seine Mutter bereitete ihn schon früh auf den Musikerberuf vor und nannte ihn daher geschäftstüchtig in Wolfgang Amadeus um, damit er von dem Ruf seines Vaters zehre – eine dumme Idee, die dem Sohn eher schadete als nutzte.  1808, als 16-jähriger, schrieb er sein erstes Klavierkonzert, das 1811 bei Breitkopf und Härtel erschien. Das Konzert zeigt noch wenig eigenen Erfindungsgeist, der letzte Satz ist in seiner Struktur detailgetreu dem letzten Satz des Klavierkonzerts KV 450 seines Vaters nachempfunden.

Klavierkonzert Nr. 1 C-dur op. 14

I. Allegro maestosoII. AdagioIII. Allegretto

Julie Holtzman, Klavier
McGill Chamber Orchestra, Dirigent: Alexander Brott

Als 17-jähriger ging Franz Xaver als Klavierlehrer nach Lemberg (heute Lwiw, Ukraine). Zu diesem Jahr 1808 zitiere ich aus Walter Hummel „W. A. Mozarts Söhne“, Bärenreiter-Verlag Kassel und Basel, 1956 aus Seite 29: Weiterlesen