Ergänzungen zu den Boineburgs

zitiert aus   Baier Bote 8(2010)6 vom 2. Juli 2010:

Siri von Boineburg

 

Die spätere Gräfin von Boineburg wurde am 26. Juni 1880 in Kalmar / Schweden, als Siri Johanna Marie Löfberg geboren. Am 05. Dezember 1923 ehelichte sie den Grafen Alfons von Boineburg.

Nach den Kriegsereignissen musste sie 1945/1946 das ehemalige Schloss der Familie von Boineburg in der Vachaerstr. 01 verlassen und wurde in der Gemeinde Gehaus untergebracht.

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Der „Luthersgarten“ von Gehaus

zitiert aus Baier Bote 6(2008)10 vom 24. Oktober 2008:

Auf Anregung von Teilnehmer am historischen Rundgang durch Gehaus, anlässlich des „Tages des offenen Denkmals“ vom 14.09.2008, aber besonders auf Hinweis von Herrn Karl-Heinz Hofmann, wollen wir uns einmal mit der hiesigen Ortsbezeichnung „Luthersgarten“ beschäftigen. Im Voraus eine Bitte an die Leser dieses Beitrages. Wer ist noch im Besitz von Fotografien über den alten „Luthersgarten“ und könnte diese uns kurzzeitig zur Verfügung stellen? Hierbei geht es insbesondere um Bilddokumente aus den Anfangsjahren des vorigen Jahrhunderts. Bitte schaut doch einmal nach. Es wäre schön für die weitere Erforschung der eigenen Geschichte. Eine Rückgabe wird selbstverständlich garantiert. Die Bezeichnung „Luthersgarten“ ist eng mit der Weltgeschichte verbunden, wurde natürlich in der nächsten Ausgaben des Amtsblattes „Baier Bote“ wollen wir versuchen auf Dr. Martin Luther über sein Leben und Wirken etwas näher einzugehen, steht dies doch auch in einem engen Zusammenhang mit der eigenen Vergangenheit unseres Ortes. Bevor wir aber eingehen auf den „Luthersgarten“ wollen wir ein Rückblick halten auf Luther in dessen eigenen Leben, aber auch ein Ausblick auf die kommenden Jahren, besonders im Zusammenhang mit der zur Zeit laufenden „Lutherdekade“.

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Die Geschichte eines Bettlers

Zitiert aus Baier Bote 5(2007)06 vom 29. Juni 2007:

Die Geschichte des Bettlers Johannes Bischoff aus Gehaus

Durch Zufall konnte ich im Monat Mai 2007 an einer Buchlesung des Herrn Diethart Lemke in Vacha teilnehmen. Wie wichtig ein derartiges Ereignis für die eigene Heimatgeschichte ist, soll hier einmal an Hand eines uns bis dahin unbekannten Gerichtsfalles aus dem Jahre 1844 dargestellt werden. Hier wird deutlich, wie fruchtbar eine Zusammenarbeit mit Bürgern gleichen Interesse sein kann. Dafür nochmals herzlichen Dank an Herrn Lemke.

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Jaques Offenbach

Zitiert aus Baier Bote 4(2006)10 vom 29. September 2006:

Jaques Offenbachs Wurzeln in Gehaus

Im Voraus möchte ich hiermit Herrn Rolf Leimbach aus Stadtlengsfeld danken, der uns auf einen der berühmtesten Männer der Musikgeschichte aufmerksam machte. Wie wir alle wissen haben auch in unserer kleinen Gemeinde berühmte Persönlichkeiten gelebt, wurden hier geboren oder stehen in anderen Beziehungen zu unserem Heimatort. Auf die bisher bekannten Bürgerinnen und Bürger sind wir ja bereits eingegangen, ohne dabei zu vergessen, dass auch wir hier erst am Anfang einer konkreten Aufarbeitung stehen, um Licht in das vergessene Leben dieser ehemaligen Mitbürger zu bringen. Nun kommt durch Zufall ein weiterer hinzu, der zumindest durch großväterliche Bande mit der Ortschaft Gehaus verbunden ist. Es handelt sich hierbei um Jaques Offenbach geb. am 20.06.1819 in Köln und gest. am 04.10.1880 in Paris.

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Auswanderung im 19. Jh.

Zitiert aus Baier Bote 4(2006)07 vom 30. Juni 2006:


Die Gehauser Auswanderungswelle im 19. Jh.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger!
Heute wollen wir mal Antwort auf Fragen geben, die für viele von uns von besonderem Interesse sind. Wie wir aus unserer eigenen Geschichte wissen, haben in der Mitte des 19. Jahrh. ca. 1/3 der damaligen Bevölkerung ihren Heimatort Gehaus in Richtung „Neue Welt“ verlassen. Ein Aderlass, der noch heute spürbar ist. Gerade in den letzten Jahren war festzustellen, dass hier aber auch in den USA das Interesse der eigenen Herkunft wieder mehr in den Mittelpunkt rückte. Zwei Fragen der Nachkommen der ehemaligen Ausgewanderten beschäftigen besonders viele heutige Bürger in den USA, aber auch in Deutschland:

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Die Krummfingerbande

Zitiert aus Baier Bote 3(2005)09 vom 30. September 2005 und 3(2005)10 vom 28. Oktober 2005:

Über eine Rhöner Räuberbande

Wie bereits erwähnt möchte der Heimatpflegeverein e. V. von Gehaus interessierte Bürgerinnen und Bürger über bestimmte Abschnitte in der Historie unserer Heimatgemeinde informieren und zum Nachdenken an vergangene Zeiten anregen. In loser Reihenfolge möchten wir bestimmte Eckpunkte der Vergangenheit neu beleuchten. Wir möchten darauf hinweisen, dass keiner dieser Folgen das Recht auf Vollständigkeit hat. Im Gegenteil wären wir alle sehr dankbar, wenn durch diese kleine Serie neue Erkenntnisse hinzukommen würden. Gleichzeitig wird hiermit darauf verwiesen, dass die 2. Auflage zum geschichtlichen Abriss der Gehauser Vergangenheit jeden Mittwoch in der Zeit von 18.00 – 20.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung von Gehaus im Schloss erworben werden kann. Beginnen wir mit der Bande des Balthasar Krummfinger: Wie viele wissen entstand in der Zeit des 18. Jahrh. in Gehaus, aber auch in der Umgebung ein starkes Bandenwesen. Dass gerade Gehaus dafür eine dominierende Rolle bot, war den Umständen der damaligen Zeit zuzuschreiben. Begonnen hatte alles um 1673, also kurz nach dem 30-jährigen Krieg und erlebte seinen Höhepunkt in den Jahren von 1720 bis 1750. Die im Landesarchiv von Meiningen aufgefundene Schriftstücke (Themaer Protokolle) sind von großer Wichtigkeit für die Analyse der ideologischen und politischen Auseinandersetzungen der Krummfingerbande.

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Julius Grobe

Zitiert aus Baier Bote 3(2005)12 vom 23. Dezember 2005:

 

Über Julius Grobe und seine Schwester Hermine, verheiratete Meyer

Auch Gehaus hat in seiner wechselvollen Vergangenheit berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht. So unter anderem den Sohn des Pfarrers Salomon Grobe, Julius Grobe. Salomon Grobe war in den Jahren 1801 – 1807 in Gehaus als Pfarrer tätig. Am 18. Oktober 1807 erblickte Julius Grobe in Gehaus das Licht der Welt. Zu seiner Zeit war er ein berühmter Musikwissenschaftler besonders mit seinen Gemischten- und Männerchören. Eines seiner bisher bekannten Werke entstand 1840, da war Grobe wahrscheinlich schon Musikkantor in Nürnberg. Hier nun der folgende Text:

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Die Kirche von Gehaus

Zitiert aus Baier Bote 4(2006)03 vom 31. März 2006:

Aus der Geschichte der evangelischen Kirche zu Gehaus

Beginnen wir heute mit einem der markantesten Gebäuden unserer Gemeinde. Es handelt sich hier um das evangelische Gotteshaus. Wie wir alle wissen, wurde diese Kirche in den Jahren 1765 – 1767 errichtet. Über deren Vorläufer, wahrscheinlich eine kleine Kapelle gibt es nichts zu berichten, außer, dass die hiesige Kirche dem jetzigen Standort der Kapelle entsprach. In einer Karte, welche sich im Hessischen Staatsarchiv zu Marburg befindet, ist im Jahre 1721 diese Kapelle am heutigen Standort der Kirche eingezeichnet. Gleichzeitig die gesamte Ortschaft Gehaus, mit dem Standort der verschiedenen Wohnstätten und dem Straßenverlauf, der sich teilweise vom heutigen unterscheidet. Der Ort Mariengart ist in dieser Zeit ebenfalls als Vorwerk bezeichnet und noch zu Gehaus dazugehörig. Aber kommen wir zu unserem heutigen Gotteshaus zurück. Die Pläne zum Bau einer neuen Kirche wurden bereits um 1600 vorgelegt, aber mit Beginn des 30-jährigen Krieges kam es nicht mehr zu deren Ausführung. Die Gründe braucht man nicht weit zu suchen. Not und Elend herrschte, die Bevölkerung wurde durch Krieg, Seuchen und Hungersnöte dahingerafft. Teilweise starben ganze Orte aus. Man hatte andere Ziele vorerst, ging es doch um das nackte Überleben in dieser Zeit. Erst im Jahre 1641 beginnen in Gehaus wieder die Eintragungen in den Kirchenbüchern. Später werden wir auf diese Eintragungen nochmals zurückkommen.

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Neues über Fischbach und Gehaus

Zitiert aus Baier Bote 7(2009)08 vom 21. August 2009:

Neues  über Fischbach und Gehaus

Wie wir bisher wissen wurde die Ortschaft Fischbach in der Flur von Gehaus nach Angaben der Kirchenchronik von unserem Ort in den Jahren 1850 oder 1864 aus den uns bekannten Gründen geschleift. Es standen uns also somit zwei unterschiedliche Daten zur Verfügung. Dies können wir nun seit geraumer Zeit besser eingrenzen. Durch das Vereinsmitglied Dr. Eckart Frhr. von Uckermann konnte uns eine Topographische Karte aus dem Jahr 1857 zur Verfügung gestellt werden. Auf dieser Topographischen Karte sind die Ortschaften Fischbach und Altenroda (hier als Altes Rod bezeichnet), eingetragen. Demnach ist erwiesen, dass beide Ortschaften in diesem Jahr noch existierten und man auf das Jahr 1864 zurückgreifen kann. Der Stand der Karte entspricht dem damaligen neuesten Er­kenntnissen in der Topographie. Wie sah es in der Fischbach aus?

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Zur Historie von Gehaus mit seinem OT Hohenwart

Zitiert aus „Baier Bote“ 8 (2010) Nr. 3 vom 1. April 2010 (kein Aprilscherz!):

Ergänzungen und Neues zur Historie von Gehaus mit seinem OT Hohenwart (zur Dorfchronik in meiner Homepage)

Nach weiteren Studien von Quellen zur Geschichte unseres Or­tes mit seinem noch heute bestehenden OT Hohenwart, stieß der Unterzeichnende auf eine neue Urkunde, welche ebenfalls im Staatsarchiv zu Meiningen als Abschrift vorliegt. Es handelt sich dabei um die bisherige urkundliche Ersterwähnung des OT Hohenwart. Diese ist datiert auf den 10. August 1330, also 25 Jahre älter als die Ersterwähnungsurkunde von Gehaus aus dem Jahre 1355. Des weiteren ist diese in Latein verfasst. Mit diesem Fund wurde die Vermutung weiter bestätigt, dass die ehemaligen und zum Teil heute nicht mehr vorhandenen kleinen Wohnorte rund um das jetzige Gehaus, in ihrer Ersterwähnung, älteren Datums sind. Auch in der Deutung des Namen „Gehaus“ spiegelt sich diese Erkenntnis wieder. Der Inhalt der Urkunde basiert auf einem Verkaufsvertrag.

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