J. S. Bach: Präludium und Fuge G-Dur BWV 550

Entstehungszeit: Weimar 1700 – 1703  (Arnstadt?)

  1. 00:02 Präludium
  2. 02:13 Grave
  3. 02:33 Fuge

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

Präludium und Fuge G-Dur BWV 550 zählt aus stilistischen Gründen zu den Frühwerken, obgleich es nicht exakt zu datieren ist. Es zeigt eine Mischung verschiedener Stile. Norddeutsch ist die mehrteilige Form, auch wenn nur noch einige ‚Grave’-Takte als Überleitung zur Fuge dienen. Dem Konzertstil gehört dagegen der regelmäßige Wechsel zwischen Pedal- und Manualpassagen im Praeludium an. Ebenso jener zwischen Sopran und Baß, zwischen zweistimmigen ‚Concertino’- und vollstimmigen ‚Tutti’-Abschnitten in der Fuge (überschrieben: ‚Fuga alla breve con staccato’).

Über Bach, seine Musik und eine Analyse dieses Orgelwerks:

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J. S. Bach: Präludium und Fuge c-moll BWV 549

Entstehungszeit: Arnstadt 1703 – 1707 (Weimar?), Präludium und Fuge c-moll BWV 549 ist ein Jugendwerk von schwungvoller Gestik und in in norddeutscher Manier von einem virtuosen Pedalsolo eröffnet und nach der Fuge durch eine freie Coda beschlossen.

  1. 00:00 Präludium
  2. 02:00 Fuge

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

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J. S. Bach: Präludium und Fuge e-moll BWV 548

Entstehungszeit: Leipzig nach 1723

  1. 00:00 Präludium
  2. 05:39 Fuge

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

Das – allein schon von seiner zeitlichen Dimension, insbesondere aber von seinem geistigen Anspruch her – gewaltige Werkpaar Präludium und Fuge e-moll (BWV 548) zählt zu den späten großen Orgelwerken Bachs. Die letzte, teilweise in Bachs Handschrift überlieferte Fassung ist nach Christoph Wolff in die Leipziger Jahre um 1730 zu datieren, d. h. Bachs Orgelstil war zur höchsten Vollendung und Reife gelangt. Dies wird unter anderem in seinem souveränen Umgang mit dem gesamten Repertoire der im Barock bestimmenden Gattungen deutlich: Er vereint die unterschiedlichen Formen zu einer vollendeten Synthese ganz neuer Art, wie schon sein Biograph Philipp Spitta erkannte, der davon sprach, „daß die hergebrachten Bezeichnungen nicht mehr ausreichen“, sodaß man das Werkpaar „eine zweisätzige Orgelsymphonie nennen müßte, um unsrer Zeit (Anm.: Die Bach-Biographie Spittas erschien in zwei Bänden 1873 und 1880) eine richtige Vorstellung von ihrer Größe und Gewalt nahe zu legen.Weiterlesen

J. S. Bach: Präludium und Fuge c-moll BWV 546

  1. 00:00 Präludium
  2. 06:05 Fuge

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

Dieses Werkpaar zählt in seiner vorliegenden Form zweifellos zu den großen Bachschen Orgelwerken der reifen (Leipziger) Jahre, mag es auch ursprünglich nicht als Einheit konzipiert worden sein: Nach einer Quelle hatte Bach mit der Fuge in c-moll BWV 546 ursprünglich (in Weimar) die Fantasie in c-moll BWV 562 ergänzt. Mit Sicherheit jedoch hat Bach in Leipzig das gewaltige Präludium und die schlichtere Fuge in zu der – gerade durch die Kontrastwirkung – überzeugenden Einheit zusammengefügt, die wir heute kennen und bewundern. Weiterlesen

J. S. Bach: Präludium und Fuge h-moll BWV 544

Dieses geniale Meisterwerk wurde von J. S. Bach nach 1723 in Leipzig komponiert

  1. 00:09 Präludium
  2. 05:37 Fuge

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

Über Bach, seine Musik und eine Analyse dieses Orgelwerks:

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J. S. Bach: Präludium und Fuge d-moll BWV 539

Entstehungszeit: Leipzig (nach 1723)

  1. 00:00 Präludium
  2. 02:32 Fuge (Bearbeitung einer Fuge Bachs für Violine solo g-moll/dorisch notiert, BWV 1001, Satz 2)

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

Über Bach, seine Musik und eine Analyse dieses Orgelwerks:

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