J. S. Bach: Sonate Nr. 2 c-moll BWV 526 (Riegerorgel Wien)

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

  • 00:00 – 1. Vivace – Form im Stil eines Konzerts für zwei Violinen. 4 Hauptsätze in c-Moll, Es-Dur, g- und c-Moll sind, deutlich abgesetzt, in eine Vielzahl abwechslungsreicher Seitensätze eingebettet.
  • 03:23 – 2. Largo – Es-Dur (Tonikaparallele), einteilig; mit seinen Seufzerketten steht es der Fantasie c-Moll nahe. Wie diese mündet auch das Largo in einen Halbschluss auf G, als Dominante unmittelbar hinführend zu
  • 07:06 – 3. Allegro (alla breve) – wiederum in c-Moll. In diesem Finale verbindet Bach in der rondoartigen Großform ABABA die fugierte Form im Hauptsatz mit der Konzertform im Seitensatz. Dessen leidenschaftliche Emphase wird bei der Wiederkehr des Hauptsatzes durch Engführungen noch weiter gesteigert. Im Schlussabschnitt werden wieder die Oberstimmen vertauscht.

Als tiefergründige musikalische Analyse empfehle ich den Artikel von Joachim Winkler: Triosonate Nr.2 c-Moll / BWV 526.

Über die Orgelsonaten Bachs habe ich schon in den Beiträgen J. S. Bach: Sechs Triosonaten für Orgel und J. S. Bach: Triosonate G-dur BWV 530 für Orgel Zusammenfassendes gesagt und zitiert. Auch der Artikel von Joachim Winkler: Die sechs Triosonaten / BWV 525-530 (Einführung) sei zur Information empfohlen.

Ich habe dieses Orgelwerk mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wiens eingespielt.

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