J. S. Bach: Präludium und Fuge h-moll BWV 544

Dieses geniale Meisterwerk wurde von J. S. Bach nach 1723 in Leipzig komponiert

  1. 00:09 Präludium
  2. 05:37 Fuge

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

Über Bach, seine Musik und eine Analyse dieses Orgelwerks:

Präludium und Fuge h-Moll BWV 544 zählt zweifellos zu den großen Werkpaaren der Leipziger Zeit. Die Tonart und der stark ausgeprägte Affekt des Präludiums haben Assoziationen an die h-Moll-Messe (BWV 232) und die Matthäus-Passion (BWV 244), hier speziell an die Arie ‘Erbarme dich’ wachgerufen; sicher ist, daß der ausgeprägte Affekt des Präludiums für sich selbst spricht und wohl jeden Hörer überzeugt. Dieser leidenschaftlichen Eröffnung schließt sich, wie so häufig in Bachs Orgelwerken dem Kontrastprinzip folgend, eine Fuge von schlichter Linienführung sowie gemäßigter Bewegung und Harmonik an. Sie ist dreiteilig angelegt, mit einem gelösten Mittelteil ähnlich der Fuge G-Dur BWV 541.

Als Registrierhinweis steht in der Partitur „pro Organo Pleno“, daran habe ich mich, den Ratschlägen von Ferdinand Klinda in seinem Buch „Orgelregistrierung“ folgend, nicht sklavisch gehalten, es müssen nicht immer und nur Principale sein. 

Für eine gründlichere musikalische Analyse verweise ich auf folgende PDF-Dateien:

Verisioen

Das Video der ersten und jenes der zweiten Fassung habe ich mit Samples der historischen Orgel in Forcalquier eingespielt.

Das Video meiner dritten Fassung habe ich mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien eingespielt..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

drei × 2 =