J. S. Bach: Sonate Nr. 5 C-Dur BWV 529 (Riegerorgel Wien)

eingespielt mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wien.

Diese Sonate ist die größte des gesamten Zyklus und steht dem dialogisierenden Konzert am nächsten.

  • 00:00 – 1. Allegro – Konzertsatz in Form eines Rondos (ABABA) beziehungsweise erweiterte Liedform von vollendeter Symmetrie mit vollständigem Dacapo des Hauptsatzes als Abschluß.
  • 05:18 – 2. Largo – ebenfalls Konzertsatz in Dacapo-Form mit überzeugend ausgearbeiteten, expressiven Melodiebögen. Auch dieser Satz sollte einmal in einer dreisätzigen Form zwischen Präludium und Fuge C-Dur BWV 545 stehen.
  • 09:29 – 3. Allegro – fugierte Konzertsatzform mit raschen Wechseln zwischen Haupt- und Seitensätzen. Das erste Thema erscheint auch in den Seitensätzen; überhaupt sind die Themen auch in den Durchführungen miteinander verknüpft zu mitreißend verschlungenen fugierten Bildungen, deren Wirkung durch Engführungen noch gesteigert ist.

Als tiefergründige musikalische Analyse empfehle ich den Artikel von Joachim Winkler: Triosonate Nr.5 C-Dur / BWV 529

Über die Orgelsonaten Bachs habe ich schon in den Beiträgen J. S. Bach: Sechs Triosonaten für Orgel und J. S. Bach: Triosonate G-dur BWV 530 für Orgel Zusammenfassendes gesagt und zitiert. Auch der Artikel von Joachim Winkler: Die sechs Triosonaten / BWV 525-530 (Einführung) sei zur Information empfohlen.

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