Johann Peter Kellner – Orgelwerke

Mein Interesse an Johann Peter Kellner (1705-1772) aus Gräfenroda wurde durch die Diskussion um die Bachsche Autorschaft von Toccata und Fuge d-moll BWV 565 bei Wikipedia geweckt. Auf der Website der Johann-Peter-Kellner-Gesellschaft findet man alle zur Zeit verfügbaren Informationen über Leben und Werk von Johann Peter Kellner, zum Leben von Kellner ergänzendes auch in den Allgemeinen Deutschen Biografien ADB.

Eine kurze Darstellung der Diskussion um die Autorschaft von BWV 565 findet der daran Interessierte auf der Website der Johann-Peter-Kellner-Gesellschaft.

Nun darf den Orgelwerken, also den einzelnen Videos (mit mitlaufender Partitur), gelauscht werden:

  1. Trio in G für Orgel (Orgue De Forcalquier)
  2. Trio in D für Orgel (Orgue De Forcalquier)
  3. Präludium g-moll für Orgel (Orgue De Forcalquier)
  4. Präludium und Fuge d-moll (Orgue De Forcalquier)
  5. Präludium und Fuge d-moll (Rieger-Orgel des Konzerthauses Wien)
  6. Toccata und Fuge d-moll BWV 565 (Orgue De Forcalquier)
  7. Lobt Gott, ihr Christen allzugleich (Riegerorgel der Matthiaskirche in Budapest)
  8. Präludium und Fuge C-Dur (Rieger-Orgel des Konzerthauses Wien)
  9. Sarabande aus der Suite D-Dur (Kirckman-Cembalo)
  10. Sarabande aus der Suite D-Dur (Orgue De Forcalquier)
  11. Was Gott tut das ist wohlgetan (Rieger-Orgel des Konzerthauses Wien)
  12. Allein Gott in der Höh sey Ehr (Rieger-Orgel des Konzerthauses Wien)
  13. Ach Herr, mich armen Sünder (Rieger-Orgel des Konzerthauses Wien)
  14. Fuge d-moll (BWV Anh. 180) (Rieger-Orgel des Konzerthauses Wien)
  15. Doppelfuge d-moll (Rieger-Orgel des Konzerthauses Wien)

die Partituren:

  1. Trio in G für Orgel
  2. Trio in D für Orgel
  3. Präludium g-moll für Orgel
  4. Präludium und Fuge d-moll für Orgel
  5. Toccata und Fuge d-moll BWV 565

Diese Orgelwerke habe ich mit Samples der historischen Orgel in Forcalquier und  mit Samples der Rieger-Orgel im Konzerthaus Wieneingespielt. Ich empfehle zum Anhören gute Kopfhörer mit hohem Dynamikumfang.

Meine neuste Version von Toccata und Fuge d-moll von J.S.Bach/J.P.Kellner

2 Kommentare

    • Danke! Kellners Orgelwerke waren mir bis vor kurzem nur vom Hörensagen bekannt. Für Albert Schweitzer war es noch völlig undenkbar, dass BWV 565 nicht von Bach sein könnte und Maarten ‚t Haart fragt in seinem Buch „Bach und ich„, angesichts der überzeugenden Argumentation von Peter Williams, dass dieses Werk nicht von Bach sein könne, „Die große Frage ist nur: Von wem denn sonst? Gab es zu jener Zeit ein zweites Genie, von dem wir weiter nichts wissen?“ Die emotionale Wirkung, sei BWV 565 auch mit vielen Mängeln behaftet, wird jedenfalls davon nicht geschmälert. Es muss nicht immer alles in allem perfekt sein, um uns zu bewegen. Auch Präludium und Fuge d-moll von J. P. Kellner wirkt in diesem Sinne unmittelbar. Es hat mir großen Spaß bereitet, das Werk nach meinem Gusto und mit den begrenzten Möglichkeiten der Orgue de Forcalquier zu registrieren. Aber zufrieden bin ich damit so wenig wie mit den meisten meiner Registrierungen der Bachwerke, wie die nun fünfte Versuchung durch BWV 565 zeigt. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 × 3 =