G. F. Händel: Air mit Variationen aus der Suite E-dur HWV 430 (Grobschmied-Variationen)

Interpretation auf dem Softwareflügel „The Hammersmith Grand”:

F. Chrysander bemerkt zur Entstehung des Themas: „Auf eine Anregung ganz eigenthümlicher Art hat man diese Melodie zurück geführt, welche mit ihren fünf Variationen den Schuß der fünften Suite bildet. Sie ist bekannt unter dem Namen „Der harmonische Grobschmied“ und führt diesen Namen, weil Händel – so lautet die Erzählung – , als er eines Tages, in der Umgegend von Cannons spazierend, von einem Regenschauer überfallen wurde und in der Werkstatt des Grobschmieds und Kirchschreibers Powell Schutz suchte, hier nun muntern Schmied dieses Lied singen und auf dem Amboß ein Art von erklingender Grundharmonie dazu anschlagen hörte.“
Händel verwendete das Thema mit fünf Variationen als Schlusssatz seiner fünften Klaviersuite E-dur HWV 430, die er 1720 veröffentlichte. Mit ihrem eingängigen Thema erfreuten sich die Grobschmied-Variationen in der Folge immer größerer Beliebtheit, auch als eigenständiges Stück.

Bearbeitung für Orgel von William Thomas Best:

Diese Bearbeitung für Orgel solo habe ich mit Samples der Riegerorgel aus dem Großen Saal des Konzerthauses Wien (Vienna Konzerthaus Organ) eingespielt.

So oder ähnlich hörte man es vermutlich zu Händels Zeiten:

Diese Interpretation mit einem Cembalo habe ich mit Samples eines zweimanualigen Instruments von Jacob Kirckman aus dem Jahre 1766 realisiert. Es wurde in 6 verschiedenen Registerkombination, darunter oberer 8´, unterer 8´ (Prinzipal 8´), beide 8´ gemeinsam, 4´, Lautenzug und der nur beim Kirckman vorhandene Nasalzug, gesampelt.

 

 

 

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