G. F. Händel: „Concerto in the Oratorio of Judas Maccabaeus“ F-Dur HWV 334

Dieses Concerto in F-Dur, HWV 334 von G. F. Händel habe ich für Orgel solo bearbeitet und mit Samples der Riegerorgel aus dem Großen Saal des Konzerthauses Wien (Vienna Konzerthaus Organ) eingespielt. Händel hatte für die Uraufführungssaison 1747 des Oratoriums „Judas Maccabaeus“ (HWV 63) ein aus sechs Sätzen bestehendes F-Dur-„Concerto in the Oratorio of Judas Maccabaeus“ (HWV 334) für zwei Bläserchöre und Streicher komponiert. Das daraus umgearbeitete Orgelkonzert F-Dur HWV 305a [Nr. 16] besteht nun aus sieben Sätzen. Händel schrieb es weitere zwei Jahre später, Anfang 1748, um es im Zusammenhang mit Aufführungen des Oratoriums „Judas Maccabaeus“ darzubieten.
Da er dessen Besetzung mit zwei Bläserchören, jeweils bestehend aus 2 Hörnern, 2 Oboe und Fagott, jetzt auch für das neue Orgelkonzert zugrunde legte, ergibt sich eine festliche Musik, die ihren Abschluss in einem Marsch aus dem Oratorium findet. Händel hat dieses Orgelkonzert 1748 auch als reines Solostück eingerichtet, wobei er es (ohne die Sätze vier und fünf) auf fünf Sätze reduzierte (HWV 305b). Die Orgelkonzerte Nr. 15 und 16 wurden erst 1797, fast vierzig Jahre nach Händels Tod, in der „Arnold’s edition“ des englischen Verlegers Samuel Arnold veröffentlicht.
Da mir die Partitur des Orgelkonzertes Nr. 16 HWV 305a nicht vorlag, habe ich das doppelchörige Orchesterkonzert HWV 334 als Ersatz für deas Orgelkonzert Nr. 16 für Orgel solo bearbeitet.

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