Camille Saint-Saëns: Cyprès op. 156 Nr. 1

Man muss dieses düstere Werk nicht nur als eine Anklage gegen die Verwüstungen des ersten Weltkrieges oder des Dreißigjährigen Krieges verstehen, jeder Krieg hinterlässt Verwüstungen in allen Wirklichkeiten, der physikalischen, der gesellschaftlichen und der individuellen im Fühlen und Denken von Menschen. 

So kann man dieses Musikstück auch als Klage über die vermutlichen Folgen von Putins, nicht des russischen Volkes,  Krieg verstehen. Putin führt letzten Endes nicht nur Krieg gegen das ukrainische sondern auch gegen die russischen und alle Völker der Welt. In welches Chaos wird das die Welt stürzen?

Ein düsterer Ausblick:

Im März 2023 hat sich die Lage in der Ukraine beträchtlich verschlechtert. Das Land ist einem erbitterten Bürgerkrieg ausgeliefert, zwischen einerseits den ausgedehnten Territorien, die nun unter russischer Kontrolle stehen, und andererseits Widerstandsnestern, die von den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union mit Waffen beliefert werden. Das Chaos hat sich allerdings auf weitere Punkte des Planeten ausgeweitet: China hat die Annexion Taiwans in Angriff genommen; die zentralasiatischen Republiken gehen gerade ebenso wie Belarus in die Herrschaft des Kremls über. Es zeigt sich, dass Wladimir Putin ein megalomaner Autokrat ist, der das, was wir seit 1945 verschwunden glaubten, zu neuem Leben erweckt: Eroberungskriege. In Polen und Finnland entstehen derzeit versteckte Fronten, in Ostdeutschland und den ehemaligen Volksdemokratien beginnt man, sich ernsthaft Sorgen zu machen, und obwohl das Gespenst eines Atomkriegs die Kriegsparteien zu einer gewissen Zurückhaltung bei der Gewaltanwendung zwingt, ist Europa auf dem besten Weg, in den Kriegszustand zu kippen.
Zitiert aus  Einbruch des Realen von Alexandre Lacroix, veröffentlicht am  

Was den kleinen Herrn Putin zu seinem fanatischen Tun antreibt hat der deutsche Osteuropahistoriker und Publizist Karl Schlögel am 23.02.2022 im Deutschlandfunk Kultur plausibel, relevant und überzeugend dargelegt:

Eine etwas ausführlichere Entlarvung der Geschichtsklitterungen des Demagogen Putin von Martin Schulze Wessel: Ein historischer Autodidakt, der die Freiheit fürchtet

Heute drohte er nun, wie die Folterknechte im Mittelalter, der ketzerischen Welt mit seinen nächsten Folterinstrumenten, mit „seinen“ Atomwaffen um uns alle auf seinen rechten Pfad zu zwingen, da ganz offensichtlich das ukrainische Volk nicht von ihm „befreit“ werden will.

Wie also können wir uns vor diesem megalomanen Autokraten und seinen Atomwaffen schützen ohne  selbst welche zum Völkermorden zu missbrauchen? Bleibt uns nur noch die flehentliche Bitte im Gebet zu Gott?

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