Der Rhöner Dialekt

Zitiert aus „Baier-Bote“ 6(2008)09 vom 26. September 2008:

Zu Gemeinsamkeiten der Sprache unserer Gegend aus Sicht der Dialektforschung  mit dem heutigen Königreich der Vereinigten Niederlande, sowie mit Schottland, Großbritannien und Wales!

Der Dialekt wie er noch heute in unserer Gegend gesprochen wird liegt in seinem Ursprung in der fränkischen Besiedlung, sowie auch in der Völkerwanderung um 500 n. C. Dabei handelt es sich in seiner Grundform um den fränkischen Dialekt. Es gibt dazu mehrere Auffassungen. Neuere Erkenntnisse gehen davon aus, dass eine Ausdehnung dieser Sprache bzw. Dialektes oder auch Mundart von Dünkirchen und Amsterdam bis an die Unstrut, Saale, Donau und bis in das Riesengebirge stattfand. Reduzieren wir vorerst das fränkische Sprachgebiet auf seine wirklichen Grenzen.

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Neues über Fischbach und Gehaus

Zitiert aus Baier Bote 7(2009)08 vom 21. August 2009:

Neues  über Fischbach und Gehaus

Wie wir bisher wissen wurde die Ortschaft Fischbach in der Flur von Gehaus nach Angaben der Kirchenchronik von unserem Ort in den Jahren 1850 oder 1864 aus den uns bekannten Gründen geschleift. Es standen uns also somit zwei unterschiedliche Daten zur Verfügung. Dies können wir nun seit geraumer Zeit besser eingrenzen. Durch das Vereinsmitglied Dr. Eckart Frhr. von Uckermann konnte uns eine Topographische Karte aus dem Jahr 1857 zur Verfügung gestellt werden. Auf dieser Topographischen Karte sind die Ortschaften Fischbach und Altenroda (hier als Altes Rod bezeichnet), eingetragen. Demnach ist erwiesen, dass beide Ortschaften in diesem Jahr noch existierten und man auf das Jahr 1864 zurückgreifen kann. Der Stand der Karte entspricht dem damaligen neuesten Er­kenntnissen in der Topographie. Wie sah es in der Fischbach aus?

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Zur Historie von Gehaus mit seinem OT Hohenwart

Zitiert aus „Baier Bote“ 8 (2010) Nr. 3 vom 1. April 2010 (kein Aprilscherz!):

Ergänzungen und Neues zur Historie von Gehaus mit seinem OT Hohenwart (zur Dorfchronik in meiner Homepage)

Nach weiteren Studien von Quellen zur Geschichte unseres Or­tes mit seinem noch heute bestehenden OT Hohenwart, stieß der Unterzeichnende auf eine neue Urkunde, welche ebenfalls im Staatsarchiv zu Meiningen als Abschrift vorliegt. Es handelt sich dabei um die bisherige urkundliche Ersterwähnung des OT Hohenwart. Diese ist datiert auf den 10. August 1330, also 25 Jahre älter als die Ersterwähnungsurkunde von Gehaus aus dem Jahre 1355. Des weiteren ist diese in Latein verfasst. Mit diesem Fund wurde die Vermutung weiter bestätigt, dass die ehemaligen und zum Teil heute nicht mehr vorhandenen kleinen Wohnorte rund um das jetzige Gehaus, in ihrer Ersterwähnung, älteren Datums sind. Auch in der Deutung des Namen „Gehaus“ spiegelt sich diese Erkenntnis wieder. Der Inhalt der Urkunde basiert auf einem Verkaufsvertrag.

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