Die Grenzen Tullifelds

Im alten Herzogtum Ostfranken (Francia orientalis), genauer in dem schon besprochenen Grabfeld, und zwar meistens in der bis 744 nach Christo angeblich unbewohnt gewesenen Buchonia, hat man das Tullifeld zu suchen. Mit dem Wechsel der Zeiten veränderten sich auch mannigfach seine Grenzen. Vielfache Unterhandlungen zwischen den ehemals im und am genannten Gaue ansässigen Grafen, die bald verwandtschaftlich bald fremd und feindlich zu einander standen, konnten selbverständlich spätern Grenzstörungeu und infolgedessen oft ganz neuen Abgrenzungen nicht vorbeugen. Karten darüber mit genauen Messungen führte man wohl kaum; und so ist auch bis in neuester Zeit weder eine physikalische noch politische Land- oder Gaukarte erschienen, welche zur Lösung der tullifeldischen Grenzfragen wesentlich hätte beitragen können. Sollte man das Tullifeld auf Grund verschiedener Chroniken in eine unserer Special-, z. B. Rhönkarten einzeichnen, so würden seine Grenzen (in weitester Ausdehnung) zwischen 27°33″ bis 28° östl. Länge und zwischen 50°23″ bis 50°52″ nördl. Breite (nach Ferro) zu liegen kommen.  Nach dieser mathematisch-geographischen, aber doch nur mutmaßlichen Grenzenbestimmung könnten dann folgende Berge als natürliche Gau-Warten angesehen werden: Weiterlesen

Bach/Busoni – Chaconne d-moll BWV 1004

Das starke Stück. Bach – Chaconne aus der Partita BWV 1004.

Im Juli 1720 kehrt Bach von einer dreimonatigen Dienstreise zurück. Als er sein Haus betritt, empfängt ihn die Nachricht, dass seine Frau vor einer Woche gestorben ist. Man zeigt ihm das Grab. Wenig später komponiert er die Partita für Violine Solo in d-Moll. Haben diese biographischen Fakten etwas miteinander zu tun? Vor einigen Jahren entdeckte die Musikwissenschaftlerin Helga Thoene, daß in der Chaconne Choräle versteckt sind, die um das Thema Tod und Auferstehung kreisen.
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Bedeutende WAK’ler und ihre Nachbarn

Dies wird eine kleine musikalisch/literarische Reise durch den Wartburgkreis (WAK) und angrenzende Orte, – allerdings in alphabetischer Reihenfolge – nach Tann (Landkreis Fulda) – mit Johann Michael Bach -, die Ulster abwärts nach Geisa (Athanasius Kircher) und Bermbach (Josef Magnus Wehner) bis Vacha (Georg Witzel), von da die Werra aufwärts nach Tiefenort (Johann Melchior Molter), Allendorf (Burkhard Waldis), Immelborn (Maximilian Dietrich Freißlich und Johann Balthasar Christian Freißlich) sowie Wasungen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) – mit Johann Valentin Meder, David Bernhard Meder, Johann Gabriel Meder und Melchior Vulpius -, in eines der kulturellen Zentren in der Nähe der Rhön, nach Meiningen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) – mit Rudolf Baumbach, Ludwig Bechstein – geboten. Um das wesentliche kulturelle Umfeld der Rhön auf thüringischen Gebiet noch abzurunden ein musikalischer Exkurs über Eisenach, der Kreisstadt für Gehaus vor der Erfindung der Bezirke in der „real-sozialistischen“ DDR. Weiterlesen

Frühlingsweg

Zen-Spruch:
Still sitzen
nichts tun
der Frühling kommt
das Gras wächst

Die Bilder zu diesem Video entstanden im Förster Staudengarten Potsdam-Bornim, die Musik auf meinem PC.
Mein genial 😉 erfundenes Oooooopus „Spring“ als MP3 mit Bitrate 320:

Meiner Schwester zum Geburtstag Weiterlesen

Über Eitelkeit, Altruismus und Nächstenliebe

eitelkeit „Ich bin mir und nur mir selbst die Welt, die gesamte Wirklichkeit und ihr Ursprung!“

Ist das nun Eitelkeit oder die Wahrheit [Was ist Wahrheit?] über die Welt?
Es gibt gute Gründe für die erstere Annahme, die sich aus der Begrenztheit meiner Wahrnehmungen und dem unwiderstehlichen Drang, aus diesen Artefakten eine widerspruchsfreie (in sich konsistente) Weltanschauung zu konstruieren, ergeben.
Denn wie sollte ich auch anders sinnerfüllt [Vom „Sinn des Lebens“] leben können?
Und doch beschleichen mich/uns bei dieser Argumentation Zweifel:

„Sollte das wahr sein können angesichts all der vertrauenswürdigen Erfahrungen über eine Welt da draußen (die ich externe Wirklichkeit nenne), die ich mit vielen anderen Menschen teile und abgleichen kann?“ Weiterlesen

Missa Salisburgensis – Kyrie

Dieses Video verbindet das Kyrie der barock-prachtvollen Musik der Missa Salisburgensis (näheres zu der Messe und den Musikern und Chören in der unten verlinkten PDF-Datei) mit Bildern, Urlaubs-Videos aus dem Kloster Montserrat bei Barcelona, sowie mit Bildern der Knabenchöre „Tölzer Knabenchor“ und „Escolania de Montserrat„. Entstanden ist die Aufnahme der Messe allerdings in Salzburg. Weiterlesen

Gehausrap

So in etwa der Stil von Samy Deluxe schwebt mir vor:

Samy Deluxe: „Weck mich auf“:

Der BIG BOSS hat gesagt, weil – am Anfang war SEIN Wort!
jetzt mach ich Gehaus, das wird MEIN schönster Ort.
O yo man!
Doch wohin nur?

Denn da, wo ER stand, war alles wüst und leer,
da gab es rein gar nichts, kein Land und auch kein Meer.
Abgefahr’n wie BIG BOSS ist, krempelt ER die Ärmel auf
legt los mit der SCHÖPFUNG und schafft nebenbei Gehaus. Weiterlesen

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