Öland-Tyskland-Dag

Heute erhielt ich eine Reihe Fotos und Zeitungsartikel über den Öland-Tyskland-Dag vom 8. August in Tornlunden von Siegfried Hessler – ich danke Dir, Siegfried – die ich nun vorstellen möchte. Die Bilder wurden alle von Ulf Ǻman, Mitglied des Heimatvereins Runsten, aufgenommen, alle Rechte an den Bildern gehören also Ulf Ǻman – ich habe sie aber, wie alle Bilder meiner Galerien, durch Wasserzeichen geschützt. Soweit zum Formalen!

Weiterlesen

Schwedenreise (2)

Bereits am 11. Mai 2010 hatte uns – „uns“ ist der Heimatpflegeverein Gehaus e.V. – Siegfried Hessler die Buchung unserer Unterkunft auf der Insel Öland, auf dem Hof Kackelstugan bei Wirt Gunnar Aldestam, ausgerichtet. So machten wir uns in der sicheren Erwartung, ausreichend Betten für acht Personen zur Übernachtung zu finden, am 5. August auf die 1028 km lange Reise von Gehaus/Rhön nach Halltorp/Öland (Reisedauer elf Stunden und acht Minuten – berechnet von Google maps), naja… – die Reise dauerte ca. zwei Sunden länger. Meinen Ansprüchen wurde die sehr ruhig gelegene „Hühnerhütte“ (das heißt wohl „Kackelstugan“ auf Deutsch) – und das zu einem sehr zivilen Preis – vollkommen gerecht. Mit Bildern dieses rustikal-gemütlichen Hofes, aus dem Dachfenster meines Zimmers aufgenommen, beginnt die Bildergalerie weiter unten.

Weiterlesen

Schwedenreise (1)

Es war nicht die Unrast, welche Olga Tokarczuk als Auslöser von Reiselust festmachte (siehe vorigen Beitrag), welche uns nach Schweden, genauer nach Kalmar und auf die Insel Öland trieb. Ich glaube nicht, dass Unrast überhaupt einen befriedigenden Auslöser zum Reisen schenkt – Unrast ist vielleicht nur Flucht vor der eigenen Begrenztheit. Man kann ihr entgehen, indem man seinen Horizont zu erweitern versucht, Begrenzungen aufhebt, doch ist damit weniger der geografische, sondern eher der Erfahrungshorizont anderer Menschen gemeint, den man sich dafür zunutze machen kann, sofern man sich fremden Kulturen öffnet, ihre andere Sicht auf die Dinge und Ideen dieser Welt zu verstehen versucht.

Weiterlesen

Kollektive Kultur und individuelles Bewusstsein

Schlusskapitel  aus dem Buch Triumph des Bewusstseins: Die Evolution des menschlichen Geistes von Merlin Donald. Merlin Donalds brillantes Buch widerlegt die vorherrschenden Theorien derjenigen Naturwissenschaftler und Philosophen, die das menschliche Bewußtsein als Abfallprodukt der Evolution abtun. Für ihn sind es die Kultur und das neuronale System, die das menschliche Bewußtsein zu dem gemacht haben, was es ist. Genau dieser hybride Geist macht den evolutionären Vorsprung des Menschen aus.Die Fähigkeiten des Bewußtseins liefern den Schlüssel für die umwälzenden Entwicklungen, die der Mensch auf der Leiter der Evolution zurückgelegt hat.

Weiterlesen

Was ist Wirklichkeit?

Nach John R. Searle existiert Wirklichkeit in drei Ebenen (Im Text unten jeweils „fett“ markiert):

Da wäre zunächst die subjektive Wirklichkeit, das ist alles das, was ich mir unter der Welt außerhalb von meiner Einer denke, fühle, sowohl bewusst als auch unbewusst. Zu dieser Welt gehört freilich auch das Bewusstsein meiner Selbst – dass ich also ein anderer bin als alle anderen Menschen „da draußen“. So bastele ich mir dann ein Modell der Welt da draußen, basierend auf Gefühlen, Sinneseindrücken, Wahrnehmungen und Selbsterfahrungen.

Weiterlesen

Ergänzungen zu den Boineburgs

zitiert aus   Baier Bote 8(2010)6 vom 2. Juli 2010:

Siri von Boineburg

 

Die spätere Gräfin von Boineburg wurde am 26. Juni 1880 in Kalmar / Schweden, als Siri Johanna Marie Löfberg geboren. Am 05. Dezember 1923 ehelichte sie den Grafen Alfons von Boineburg.

Nach den Kriegsereignissen musste sie 1945/1946 das ehemalige Schloss der Familie von Boineburg in der Vachaerstr. 01 verlassen und wurde in der Gemeinde Gehaus untergebracht.

Weiterlesen

Der „Luthersgarten“ von Gehaus

zitiert aus Baier Bote 6(2008)10 vom 24. Oktober 2008:

Auf Anregung von Teilnehmer am historischen Rundgang durch Gehaus, anlässlich des „Tages des offenen Denkmals“ vom 14.09.2008, aber besonders auf Hinweis von Herrn Karl-Heinz Hofmann, wollen wir uns einmal mit der hiesigen Ortsbezeichnung „Luthersgarten“ beschäftigen. Im Voraus eine Bitte an die Leser dieses Beitrages. Wer ist noch im Besitz von Fotografien über den alten „Luthersgarten“ und könnte diese uns kurzzeitig zur Verfügung stellen? Hierbei geht es insbesondere um Bilddokumente aus den Anfangsjahren des vorigen Jahrhunderts. Bitte schaut doch einmal nach. Es wäre schön für die weitere Erforschung der eigenen Geschichte. Eine Rückgabe wird selbstverständlich garantiert. Die Bezeichnung „Luthersgarten“ ist eng mit der Weltgeschichte verbunden, wurde natürlich in der nächsten Ausgaben des Amtsblattes „Baier Bote“ wollen wir versuchen auf Dr. Martin Luther über sein Leben und Wirken etwas näher einzugehen, steht dies doch auch in einem engen Zusammenhang mit der eigenen Vergangenheit unseres Ortes. Bevor wir aber eingehen auf den „Luthersgarten“ wollen wir ein Rückblick halten auf Luther in dessen eigenen Leben, aber auch ein Ausblick auf die kommenden Jahren, besonders im Zusammenhang mit der zur Zeit laufenden „Lutherdekade“.

Weiterlesen

Die Geschichte eines Bettlers

Zitiert aus Baier Bote 5(2007)06 vom 29. Juni 2007:

Die Geschichte des Bettlers Johannes Bischoff aus Gehaus

Durch Zufall konnte ich im Monat Mai 2007 an einer Buchlesung des Herrn Diethart Lemke in Vacha teilnehmen. Wie wichtig ein derartiges Ereignis für die eigene Heimatgeschichte ist, soll hier einmal an Hand eines uns bis dahin unbekannten Gerichtsfalles aus dem Jahre 1844 dargestellt werden. Hier wird deutlich, wie fruchtbar eine Zusammenarbeit mit Bürgern gleichen Interesse sein kann. Dafür nochmals herzlichen Dank an Herrn Lemke.

Weiterlesen

1 42 43 44 45