Dieterich Buxtehude: Präludium und Fuge in D, BuxWV 139

Ich habe dieses Orgelwerk BuxWV 139 von Dieterich Buxtehude mit Samples der Riegerorgel des Großen Saals im Konzerthaus Wien (Vienna Konzerthaus Organ) eingespielt. Eine frühere, stilistisch völlig andere Einspielung mit Samples der historischen Orgel von 1627 der Kirche von Forcalquier findest du in diesem Beitrag.

Dieses D-Dur-Werk folgt dem üblichen Muster in Stylus Phantasticus, das Buxtehude für seine Präludien verwendete: Es beginnt mit einer einleitenden Episode in freier Form, dem Präludium, gefolgt von einem fugierten Teil, der zu Beginn eine bescheidene einzelne Linie präsentiert, aus der sich dann schnell kontrapunktische Aktivität entwickelt. Dann folgen ein kurzes Adagio und ein dreiteiliger toccatenartiger Abschnitt. Das Werk wird von einer Coda, einem triumphalen Feuerwerk, mit kraftvollen, getragenen Akkorden der Manuale als auch des Pedal abgeschlossen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

7 + sieben =