Zum Design und anderen existentiellen Fragen

Seit dem 26.02.2014 hat das Weblog „Der Baum der Erkenntnis“ ein neues Design und einen neuen Namen: Gehaus der Erkenntnis“ 😉 , weil ich es nun mit der Website Erinnerungen an Gehaus und die Rhön zusammengefaßt habe.

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Jeder, der will, kann unter jeden Beitrag einen Kommentar schreiben und damit eine interessante Diskussion mit anderen Besuchern dieses Weblogs oder mir anzetteln. Das geht  übrigens in diesem Weblog inzwischen wieder für jeden, der dazu Lust hat, ohne daß er sich dafür vorher anmelden muß! Weiterlesen

Öland-Tyskland-Dag

Heute erhielt ich eine Reihe Fotos und Zeitungsartikel über den Öland-Tyskland-Dag vom 8. August in Tornlunden von Siegfried Hessler – ich danke Dir, Siegfried – die ich nun vorstellen möchte. Die Bilder wurden alle von Ulf Ǻman, Mitglied des Heimatvereins Runsten, aufgenommen, alle Rechte an den Bildern gehören also Ulf Ǻman – ich habe sie aber, wie alle Bilder meiner Galerien, durch Wasserzeichen geschützt. Soweit zum Formalen!

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Schwedenreise (2)

Bereits am 11. Mai 2010 hatte uns – „uns“ ist der Heimatpflegeverein Gehaus e.V. – Siegfried Hessler die Buchung unserer Unterkunft auf der Insel Öland, auf dem Hof Kackelstugan bei Wirt Gunnar Aldestam, ausgerichtet. So machten wir uns in der sicheren Erwartung, ausreichend Betten für acht Personen zur Übernachtung zu finden, am 5. August auf die 1028 km lange Reise von Gehaus/Rhön nach Halltorp/Öland (Reisedauer elf Stunden und acht Minuten – berechnet von Google maps), naja… – die Reise dauerte ca. zwei Sunden länger. Meinen Ansprüchen wurde die sehr ruhig gelegene „Hühnerhütte“ (das heißt wohl „Kackelstugan“ auf Deutsch) – und das zu einem sehr zivilen Preis – vollkommen gerecht. Mit Bildern dieses rustikal-gemütlichen Hofes, aus dem Dachfenster meines Zimmers aufgenommen, beginnt die Bildergalerie weiter unten.

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Schwedenreise (1)

Es war nicht die Unrast, welche Olga Tokarczuk als Auslöser von Reiselust festmachte (siehe vorigen Beitrag), welche uns nach Schweden, genauer nach Kalmar und auf die Insel Öland trieb. Ich glaube nicht, dass Unrast überhaupt einen befriedigenden Auslöser zum Reisen schenkt – Unrast ist vielleicht nur Flucht vor der eigenen Begrenztheit. Man kann ihr entgehen, indem man seinen Horizont zu erweitern versucht, Begrenzungen aufhebt, doch ist damit weniger der geografische, sondern eher der Erfahrungshorizont anderer Menschen gemeint, den man sich dafür zunutze machen kann, sofern man sich fremden Kulturen öffnet, ihre andere Sicht auf die Dinge und Ideen dieser Welt zu verstehen versucht.

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Kollektive Kultur und individuelles Bewusstsein

Schlusskapitel  aus dem Buch Triumph des Bewusstseins: Die Evolution des menschlichen Geistes von Merlin Donald. Merlin Donalds brillantes Buch widerlegt die vorherrschenden Theorien derjenigen Naturwissenschaftler und Philosophen, die das menschliche Bewußtsein als Abfallprodukt der Evolution abtun. Für ihn sind es die Kultur und das neuronale System, die das menschliche Bewußtsein zu dem gemacht haben, was es ist. Genau dieser hybride Geist macht den evolutionären Vorsprung des Menschen aus.Die Fähigkeiten des Bewußtseins liefern den Schlüssel für die umwälzenden Entwicklungen, die der Mensch auf der Leiter der Evolution zurückgelegt hat.

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Was ist Wirklichkeit?

Nach John R. Searle existiert Wirklichkeit in drei Ebenen (Im Text unten jeweils „fett“ markiert):

Da wäre zunächst die subjektive Wirklichkeit, das ist alles das, was ich mir unter der Welt außerhalb von meiner Einer denke, fühle, sowohl bewusst als auch unbewusst. Zu dieser Welt gehört freilich auch das Bewusstsein meiner Selbst – dass ich also ein anderer bin als alle anderen Menschen „da draußen“. So bastele ich mir dann ein Modell der Welt da draußen, basierend auf Gefühlen, Sinneseindrücken, Wahrnehmungen und Selbsterfahrungen.

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Einiges zur Geschichte des Parks von Gehaus

Zitiert aus „Baier Bote“ 4(2006)01 vom 27. Januar 2006:

Der Park in der Gemeinde Gehaus hat eine Größe von ca. 5 Hektar und befindet sich hinter dem Oberen Schloss der ehemaligen Besitzer derer von Boineburg. Eine genaue Datierung der Entstehung des Parkes ist nicht mehr konkret nachvollziehbar. Um 1868 soll er entstanden sein. Einen konkreten Nachweis gibt es erst aus dem Jahre 1876. Hier wird erstmalig das Einbinden von Sträuchern und Rosen erwähnt. Dazu liegen Manuale (Rechnungen) vor. Die Nachweise dazu befinden sich im Hessischen Staatsarchiv in Marburg und wurden von Herrn Rolf Leimbach aus Stadtlengsfeld eingesehen und dem HPV e. V. Gehaus freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Hier sagen wir gleichzeitig ein großes Danke an Herrn Leimbach. Folgendes ist aufgelistet unter Nummer:

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Ergänzungen zu den Boineburgs

zitiert aus   Baier Bote 8(2010)6 vom 2. Juli 2010:

Siri von Boineburg

 

Die spätere Gräfin von Boineburg wurde am 26. Juni 1880 in Kalmar / Schweden, als Siri Johanna Marie Löfberg geboren. Am 05. Dezember 1923 ehelichte sie den Grafen Alfons von Boineburg.

Nach den Kriegsereignissen musste sie 1945/1946 das ehemalige Schloss der Familie von Boineburg in der Vachaerstr. 01 verlassen und wurde in der Gemeinde Gehaus untergebracht.

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Der „Luthersgarten“ von Gehaus

zitiert aus Baier Bote 6(2008)10 vom 24. Oktober 2008:

Auf Anregung von Teilnehmer am historischen Rundgang durch Gehaus, anlässlich des „Tages des offenen Denkmals“ vom 14.09.2008, aber besonders auf Hinweis von Herrn Karl-Heinz Hofmann, wollen wir uns einmal mit der hiesigen Ortsbezeichnung „Luthersgarten“ beschäftigen. Im Voraus eine Bitte an die Leser dieses Beitrages. Wer ist noch im Besitz von Fotografien über den alten „Luthersgarten“ und könnte diese uns kurzzeitig zur Verfügung stellen? Hierbei geht es insbesondere um Bilddokumente aus den Anfangsjahren des vorigen Jahrhunderts. Bitte schaut doch einmal nach. Es wäre schön für die weitere Erforschung der eigenen Geschichte. Eine Rückgabe wird selbstverständlich garantiert. Die Bezeichnung „Luthersgarten“ ist eng mit der Weltgeschichte verbunden, wurde natürlich in der nächsten Ausgaben des Amtsblattes „Baier Bote“ wollen wir versuchen auf Dr. Martin Luther über sein Leben und Wirken etwas näher einzugehen, steht dies doch auch in einem engen Zusammenhang mit der eigenen Vergangenheit unseres Ortes. Bevor wir aber eingehen auf den „Luthersgarten“ wollen wir ein Rückblick halten auf Luther in dessen eigenen Leben, aber auch ein Ausblick auf die kommenden Jahren, besonders im Zusammenhang mit der zur Zeit laufenden „Lutherdekade“.

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