Park Sanssouci

Nichts vermag den Charakter des preußischen Königs Friedrich II. besser zu charakterisieren als die Tatsache, dass er am gleichen Tage, als er den schlesischen Krieg mit dem Einfall in Böhmen eröffnete, eine Cabinetsorder erließ, in der er befahl, vor dem Brandenburger Tor in Potsdam nach einem von ihm genau vorgeschriebenen Plan den Königlichen Weinberg zu terrassieren. Das war am 10. August 1744. Weiterlesen

Der Park Babelsberg

Der Park Babelsberg ist neben dem Park Sanssouci und dem neuen Garten die dritte große Parkanlage in Potsdam; unmittelbar hinter der Glienicker Brücke nach Berlin gibt es noch ein Parkanlage: das Schloss Klein Gleinicke, das jedoch zum Berliner Stadtgebiet gehört. Begonnen wurde die Gestaltung des Babelsberger Parkes 1833 durch Peter Joseph Lenné und wurde 1840 fortgesetzt von Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Weiterlesen

Herbst in der Rhön

Ein buntes Herbstgeflüster von Bildern der Rhön, teilweise unter Lebensgefahr auf den Speicherchip gepixelt. Im Dunkeln auf der Mini-Autobahn durch den Albagrund von Unteralba nach Hartschwinden zu laufen erfordert Todesmut, da man dort von mit Affenzahn langdüsenden Autos gnadenlos in die Büsche gedrängt wird, wenn man nicht riskieren will, als Hackfleisch zu enden.  Herrlich asphaltierte Wege … – schön und gut, sie ersparen festes Schuhwerk, doch Fußgängern bin ich auf diesen bequemen Wegen nicht begegnet, sondern stets nur Autofahrern, die immer in rasender Eile zu sein scheinen. Vielleicht haben sie ja höllische Angst, der schöne Fleck Erde, wo sie die Aussicht oder auch nur ein Stück Torte oder ein saftiges Steak genießen wollen, ist geschlossen, bevor sie dort ankommen – und rasen deshalb wie vom Teufel gejagt?

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Was ist Vernunft?

Vernunft nennt man die mehr oder weniger ausgeprägte Fähigkeit eines menschlichen Beobachters beliebige Kontingenzen willkürlich mit anderen Kontingenzen zu verknüpfen. Kontingenz bezeichnet hier das gemeinsame Auftreten mehrerer Ereignisse, deren Verhalten oder Eintreten nicht notwendigerweise voneinander abhängig ist; also etwas, das nicht notwendig, aber doch nicht unmöglich ist. Weiterlesen

Der Monte Kali

Die Rhön ist ja, wie wir wahrscheinlich alle wissen, vulkanischen Ursprungs. Das bedeutet, dass flüssige Gesteinsmasse aus dem Erdinneren an die Oberfläche drängt und dort mehr oder weniger kegelförmige „Hügel“ bis über 5000 Meter Höhe, wie z.B. den als Schiffshafen (Arche Noah) geeigneten Ararat (türkisch Büyük Ağrı Dağı,) im Osten der Türkei oder den mächtigen Baier mit 714 Metern Höhe, bildete. Weiterlesen

Das Kloster Mariengart

Kloster und Ort Mariengart haben zeitweise eine gemeinsame Geschichte mit Gehaus, verbunden durch die Herrschaft derer von Boyneburg. Daher soll über diese Geschichte hier berichtet werden. Es gibt eine sehr ausführliche Geschichte, niedergeschrieben von Pfarrer Büff aus Völkerhausen, die im Baierboten  durch den Heimatpflegeverein Gehaus e.V. veröffentlicht wurde. Sie ist aber einfach zu lang, um hier veröffentlicht zu werden, daher die Kurzfassung aus der gleichen Quelle im Schaukasten an der Kirchenruine.  Weiterlesen

Bilder von der Vereinsfahrt am 9. Oktober 2010

Endlich ist es wieder soweit! stand auf der Einladung zu einer interessanten und vergnüglichen Herbstreise des Heimatpflegevereins Gehaus e.V. in die Rhön, die Sven Schwarz hervorragend vorbereitet hatte.  Zunächst besuchten wir das Museumsdorf Fladungen in der fränkischen Rhön. Fladungen, den Gehausern mindestens seit der Wende ein Begriff, weil es im Bayrischen liegt und die Bayern uns vierzig harte Mark extra zu den einhundert DM  als Begrüßungsgeld schenkten. Weiterlesen

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